Hochwasser in Passau 2013 (3)

Den ersten Blogpost zum Hochwasser mit einigen Erklärungen findet ihr hier  und den zweiten Blogpost gibt es hier.

Sämtliche Bilder sind gestern (So, 2.6.13) zwischen 15:30 Uhr und 16:30 Uhr entstanden. Die Situation hat sich seitdem wesentlich verschlechtert.

 

Ich würde gerne mehr zu den Bildern schreiben, aber mir fehlen die Worte.

 

 

Palette mit Sandsäcken

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Auf dem Weg zum Inn.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Die Innpromenade

Foto Fotografie Hochwasser Passau

Hochwasser in Passau 2013 (2)

Den ersten Blogpost zum Hochwasser mit einigen Erklärungen findet ihr hier.

 

Von meinem Standort aus befindet sich das Rathaus rechts von mir.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Am Rathausplatz Blickrichtung Donau. Ich stehe zwischen Rathaus und Scharfrichterhaus.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Der Baum vom vorherigen Bild noch mal von der anderen Seite.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Die Fritz-Schäffer-Promenade.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

Hochwasser in Passau 2013 (1)

Gestern am Nachmittag (So, 2.6.2013) war ich in Passau um Bilder vom Hochwasser zu machen. Als ich in der Stadt war, lag der Pegelstand bei etwas über 10 Metern. Zur Zeit liegt er bei mind. 12,20 m.

Ich werde die Bilder in 3 Blogposts aufteilen und versuchen ein wenig zu den einzelnen Bildern zu beschreiben. Bitte seht mir nach, wenn ich nicht die richtigen Worte finde.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

Der Wasserstand ist hier bei etwas über 10 Meter, das weiße Schild unterhalb der Laterne gibt den Wasserstand vom Juli 1954 an. Der lag damals bei 12,20 m. Die sind mittlerweile überschritten worden.

 

 

Foto Fotografie Hochwasser Passau

Bei Hochwasser werden in der Höllgasse Stege aufgebaut, hier sieht man davon nur noch die Geländer.  Das Warnschild verbietet den Durchgang Richtung Donau aufgrund des Hochwassers.

Foto Fotografie Hochwasser Passau

 

Nikotinfrei – Weltnichtrauchertag

Das Foto ist fast 8 Jahre alt. Solange bin ich jetzt schon nikotinfrei. Gerade die erste Woche ohne Nikotin war grauenhaft. Mein Mann bezeichnet diese Woche immer noch gerne als die schlimmste Woche seines Lebens.

Hatte ich eine schlechte Laune!

 

Foto Fotografie Aschenbecher und Zigarette

 

Wie ihr seht habe ich weiter geraucht, nur eben etwas ohne Nikotin. Alles auf einmal aufzugeben hätte ich nicht geschafft. Für mich war das ganze Ritual des Rauchens wichtig. Das Tabakpäckchen aufmachen, den Tabak riechen, ein Blättchen herausnehmen, sorgfältig etwas Tabak auf dem Blättchen verteilen. Etwas mehr Tabak für das Mundstück, dort muss der Tabak etwas dichter und fester sein. Rollen, schlurp, das Blättchen zukleben. Das Tasten und Suchen nach dem Feuerzeug. Die fertige Zigarette anzünden, der erste Zug.

Willenskraft funktioniert bei mir nicht. Und wenn man 20 Jahre Kette geraucht hat hört man nicht von einen auf den anderen Tag auf. Bei manchen scheint das mit der Willenskraft etwas besser zu funktioniern. Bei mir gar nicht.

Das Rauchen auf zugeben ist ein langsamer Prozess. Bei mir fing es damit an, dass ich den kalten Rauch, der in meiner Wohnung, meiner Kleidung, meinen Haaren hing, selbst riechen konnte, weil er so stark war. Dauernd musste ich mich räuspern. Wenn es mal bei einem Spaziergang bergauf ging, musste ich dauernd Pause machen weil ich außer Puste war, „Erst mal eine rauchen…“

Wusstet ihr, dass der dicke Kopf, den man nach einer durchfeierten Nacht hat, gar nicht vom Alkohol kommt sondern vom Zigarettenqualm?

Irgendwann wurden mir die Zigaretten zuviel. Und um mir nicht zu viele Dinge gleichzeitig abgewöhnen zu müssen, habe ich dann etwas recherchiert und Kräuterzigaretten entdeckt. Ich habe mir soviel Kräuter in Gramm bestellt, wie ich früher in etwa einem Monat an Tabak weggezogen habe. Reste davon liegen immer noch hier rum.

Die Menge die ich täglich davon geraucht habe wurde mit der Zeit immer weniger. Ohne dass ich darauf geachtet hätte die Menge zu reduzieren.

Manchmal habe ich heute noch „Schmacht“, ich habe hier sogar noch eine Schachtel Zigaretten rumliegen. Meist prokrastiniere ich das Rauchen dann, denn im Prokrastinieren bin ich ganz großartig. Also: wenn ich in einer Stunde immer noch Lust habe zu Rauchen, werde ich rauchen. Bis dahin habe ich das Rauchen meist vergessen, vergessen kann ich nämlich auch gut.

Der gesamte Entzug dauerte damals vielleicht 3 Monate, wobei die ersten zwei Wochen schlimm waren und ich besonders in der ersten Woche, wie bereits erwähnt, überwiegend in Knurrlauten kommunizierte. Wann genau ich meine letzte Kräuterzigarette geraucht habe weiß ich gar nicht, aber nikotinfrei bin ich seit 8 Jahren.